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DIE SICHT | Skulpturenpfad Diepholz - Dümmer

Paffenholz | Fibonacci Cubes

...die Künstlerin Petra Pfaffenholz war...
... zur Vertragsunterzeichnung...
...zur Ortssuche (Aufstellung / Ausrichtung / ...)...
...zum Arbeitsgespräch mit dem Bauingenieurbüro...
...und zur Installation des "Null-Punkts" bei der offiziellen Eröffnung des Objekts in Diepholz anwesend...

Arbeitsgruppen...
...in den Entstehungsjahren haben min. / ca. 130 Personen (künstlerische Laien) am Gesamtprozess teilgenommen...
...es wurden v.a. etwa 30 to. Stahl verbaut...
...auf geschweißten und dann verzinkten Stahlprofilen wurden die COR-TEN-Stahlbleche geklebt und an den Kanten verschweißt...
...verankert sind alle Kuben auf/in Stahlbetongrundierungen...
...in der Summe sind es 9 Kuben ...vom "0-Punkt" 10cm x 10cm bis zur 7m-Kube (ca.25 to Stahl)...
...die beiden 20-ziger Kuben fertigten Berufsschüler der BFS-Fahrzeugtechnik Diepholz...
...die 40-ziger Kube fertigte eine Arbeitsgruppe um Helmut Henke Diepholz...
...für die 60-ziger Kube zeichnete die BNVHS-Kohlhöfen mit ihren Ausbildern und Schülern verantwortlich...
...die 100-Kube wurde von Ulrich Halfpap und Schülern einer Kfz-Klasse gefertigt...
...gleiches geschah mit Schülern einer anderen Metallklasse mit der 160-ziger Kube...
...die 260-Kube forderte dann noch mehr Professionalität und v.a. einen schwereren Maschineneinsatz heraus - die komplette Fertigung übernahm die Fa. Metallbau Priese Diepholz

...in einem Zwischenschritt wurden diese fertiggestellten nach den vorliegenden Plänen in die Natur-/ Landschaft auf eine Betonplattform nach den Zeichnungen der Künstlerin / des Bauing.-Büros gestellt...

...die mächtigen Grundkonstruktionen der 4,2m und der 5,8m Kuben wurden von der Ausbildungsabtei-
lung der ZF(Zahnradfabrik Friedrichshafen in Lemförde) erstellt... ...die Stahl-Profile wurden von den Auszubildenden auf Länge millimetergenau geschnitten...
...Stahl-Flanschplatten wurden passgenau gefertigt und gebohrt...
...andere Auszubildende hatten die Fertigungsabläufe geplant und nach ihren Konstruktions- Zeichnungen wurden die vorgefertigten Bauteile zusammengeschweißt...
...in Baugruppen wurden diese Bausegmente auf/mit Autotransportanhängern zum Verzinken nach Holdorf gebracht...
...nach dem Verzinken wurde zunächst die 4.2m Kube auf dem Hof der Firma Priese gefertigt...
...diese Arbeiten übernahmen Helmut, Peter, Martin, Ulrich, Alfred...u.a. (Pensionäre, die eine "anspruchsvolle" Aufgabe für einen Sommer fanden) ---begleitet wurden diese Kunstschaffenden-Laien...
...von 5 Studenten und den ersten Asylsuchenden, die in der BNVHS beschult wurden...
...den Schwertransport (Tieflader - Extragenehmigung - Polizeibegleitung -...
...großer Auflauf in Diepholz verantwortete die Fa. Stolte/Kielweg...
...eine weitere Arbeitsgruppe (um den Grafen von Diepholz) hatte es übernommen die vier großen Betongrundierungen zu schaffen, auf die dann die 4,2m Kube genau passte...
...ein besonderer Glücksfall war es, dass die 6.80m Kube in allen 16 Einzelteilen/Baugruppen nach dem Verzinken zur Fa. Hastenpflug / Keiko Tee gebracht werden konnte...
...der große Hof bot viel freie Lagerfläche für die verzinkten Großteile...
...die großen Cor-Ten-Stahl-Bleche wurden bei der Fa.Priese zugeschnitten und zur Fertigungshalle der Fa.Hastenpflug transportiert...
...das Bekleben konnte dann in der großen, trocknen, beheizten,...
...Werkhalle geschehen...

...ein Winterhalbjahr dauerte dieser Fertigungsprozess (Bekleben der großen Stahlprofile mit Cor-Ten-Stahl-Blechen)...
...immer wenn 4 von 16 Großbauteile "beplankt" waren wurden sie auf den großen Hof gebracht und es kamen 4 noch "unbeplankte" Teile in die Fertigungs-Halle um bearbeitet zu werden...
...v.a. Helmut, Martin, Daniel, und Ulrich waren es, die an vielen Tagen ihre Arbeitskraft einbrachten...
...den zwischenzeitlichen Transport und das Aufladen auf die Tieflader übernahm v.a. der Bauhof der Stadt Diepholz
...den Transport zum Skulpturenpfad führte wiederum die Fa. Stolte/Kielweg in mehreren Schritten durch...
...zwischenzeitlich wurden die vier Betonsockel, auf denen die Kube steht, gegossen...
...ein 130 to-Kran setzte dann an einem Tag alle einzelnen Baugruppen, unter Leitung der Fa. Priese DH zusammen...
...an den folgenden Tagen waren es wieder die Mitarbeiter der Fa. Priese, Helmut Patrik und Ulrich, die alle restlichen Cor-ten Stahlbleche anbrachten...
...auf einer "bewegenden" Einweihungsfeier wurde dann der, von Günter Priese gefertigte "Nullpunkt", von der anwesenden Künstlerin Petra Paffenholz, genau ausgerichtet, in die Erde gebracht...
...heute sind VIELE sehr stolz darauf, dieses besondere Kunstwerk geschaffen zu haben...
...es steht auf (schwebt über)einem sehr gepflegten Grasteppich...
...das Wechselspiel der Farben...
grünes Umland - rotes Metall
...auch beides in den verschiedensten Schattierungen je nach Jahreszeit, Tageszeit, Sonnenstand, Wetter, ...
...

Petra Paffenholz

geboren am 3. August 1955
Studium
Freie Kunst
Werkkunstschule Köln unter anderem bei Daniel Spoerri, Stefan Wewerka, Eckard Alker

Kunst & Textilgestaltung
Sekundarstufe I

Freiberufliche Tätigkeit

1980 – 1995
Kostümbildnerin und Maskengestalterin

1995 – 2005
Illustratorin im Bereich Kinder- und Schulbuch

Dozentin VHS Overath, AWO Bergisch Gladbach, Kreativitätsschule Refrath,
Landesförderung NRW Projekt: Kunst und Schule 2011/2012, Kita Robin Hood, ev. Realschule BurscheId, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Bildende Künstlerin
Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)

Ausstellungen (Auswahl)


2007 Preisträgerin im Wettbewerb für den Kultur– und Skultpturenpfad „Die Sicht ", www.die–sicht.de

2007 PREISTRÄGERIN Stadtverband KuItur, Bergisch Gladbachfür Wanderpokal BOPP

2008 2. Preis, Schlosspark Stammheim, temporäre Installation „Raumerweiterung ", GA/Katalog, www.rheinblicke-einblicke.de

2009 2. Preis, Haus Hildener Künstler, 10. Biennale der Kleinplastik, GA/Katalog

2009 2. Preis, Kulturinitiative 3/4 Köln, www.kultur-initiative–dreiviertel.de, GA

2009 Hommage a´ Nam June Paik, GA, Initiatorin Mary Bauermeister

2010 Kulturhaus Zanders, Bergisch Gladbach, GA

2010 Mixed Media, Keramikmuseum Höhr, Grenzhausen, GA/Katalog, www.keramikmuseum.de

2011 – August Jurierte Auswahl für „Drawing Symposium ", Huddersfield, UK

2011 – September Jurierte Auswahl für „Wood Symposium ", Gangelt, Katalog

2012 „Fibonacci Cubes ", 9 Stahlobjekte, Größtes mit 6,80 m Außenkante, fertiggestellt 2014

2012 AiR Barbengo, Tessin Fondazione Sciaredo, CH, www.fondazione-sciaredo.ch/web

2013 AiR Villa Sträuli, Winterthur, CH, www.villastraeuli.ch, EZ, Bauhof Galerie

2013 Ausstellung Töpfereimuseum Langerwehe,GA

2013 – September Ausstellung Keramikmuseum Höhr–Grenzhausen, GA

2014 – In Vorbereitung Galerie Villa Zanders, 19. September