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DIE SICHT | Skulpturenpfad Diepholz - Dümmer

DER SKULPTURENPFAD

diepholz | dümmer

Projektbeschreibung des Kultur- und Skulpturenpfades
(Wichtige Informationen zur Ausschreibung befinden sich am Ende des Textes)

"Die Sicht"
Übersichtskarte
und
PDF-Download Wegbeschreibung vom Schloss zum Pfad in Diepholz

Initiator: Agenda 21-Förderverein

1992 verständigte sich die internationale Staatengemeinschaft auf der Konferenz in Rio darauf, die Ressourcen der Erde künftig so behutsam zu bewirtschaften, dass sie auch zukünftigen Generationen Freiräume und Entwicklungschancen bieten.
Sie einigten sich auf die so genannte "Agenda 21".
Im Kapitel 28 der Agenda 21 werden Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21 gefordert. Diepholz folgte dieser Aufforderung mit einem Ratsbeschluss am 15. April 1997.
Der Agenda 21-Förderverein hat sich mit finanzieller Unterstützung der Stadt Diepholz mit Beginn des Jahres 1998 dieser Aufgabe gestellt. Das zentrale Anliegen der Agenda 21 ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit bedeutet, nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu leben.
Dabei geht es um: soziale Gerechtigkeit - ökologische Stabilität - wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Das Prinzip der Nachhaltigkeit lässt sich auf alle Bereiche unseres heutigen Lebens übertragen: Arbeit, Bildung, Ernährung, Gesundheit, Konsum, Freizeit, Wohnen, Mobilität und auch Kunst und Kultur "...:nämlich im Ziel der Agenda (...) die technische Zivilisation in eine humanisierte und ökologisierte Moderne zu überführen - und damit überhaupt erst zu einer Kultur zu machen." (Zitat: Kultur und Kunst in der Agenda 21? Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis von Hildegart Kurt)

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Projekt und Themengruppe "Skulpturenpfad": Mittlerweite hat sich eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die sich seit Mitte 2005 trifft, um einen Kultur- und Skulpturenpfad "Die Sicht" im Süden von Diepholz entstehen zu lassen.
Sie werden von der hauptamtlichen Geschäftsführerin des Agenda 21-Fördervereins betreut.


"Kultur verbindet":

Im Laufe der Arbeit stellte sich die Frage, unter welchen Gesichtspunkten der Pfad entstehen soll, damit auch der Agenda 21-Gedanke zum Tragen kommt. Die Themengruppe einigte sich auf ein wohl für Deutschland einzigartiges Konzept: Jede Skulptur soll in Zusammenarbeit zwischen einem Künstler und einer Gruppe von Bürgern entstehen.
Neben dieser Ausschreibung erfolgen gleichzeitig Aufrufe an Schulen, Vereine, Institutionen und Gruppierungen etc. Anschließend werden Künstler und "Laien" zusammengebracht, um jeweils eine Skulptur zu erarbeiten, die dann auf dem Pfad aufgestellt wird.
Anstelle von ausschließlich ortsansässigen möchte die Themengruppe auch Menschen aus den Partnerstädten der Stadt Diepholz in Frankreich und Polen in das Projekt mit einbeziehen.
Neben Skulpturen, die einen deutlichen Akzent setzen (Blickfang, Fernwirkung) und gleichzeitig Bezug zur Landschaft und zur Umgebung haben, soll sich eine Arbeit mit dem ehemaligen Arbeitslager am jetzigen Flugplatz befassen, eine Skulptur die frühgeschichtlichen Ausgrabungen an der Hunte als Thema aufgreifen und auch ein oder zwei Ruhezonen mit Sitzmöglichkeiten künstlerisch gestaltet werden.

"Ideen und Gedanken"

Im Rahmen der lokalen Agenda-21 ist ein Kultur- und Skulpturenpfad in Planung, der sich vom Diepholzer Schloss durch das südliche Umland der Stadt auf einer Länge von zunächst zehn Kilometern bis an den Dümmer erstrecken wird.
Zu Fuß oder per Fahrrad kann ein Weg erkundet werden, der, im Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur auf der einen Seite und unserer technisierten Welt auf der anderen Seite, den Rahmen für individuelle Erfahrungen bietet.
Der Weg zwischen Stadt und See - Projekttitel "Die Sicht" - ist als Hommage an einen bedeutenden Naturraum, als Liebeserklärung an eine Kulturlandschaft zu verstehen. Für den Skulpturenpfad ist angestrebt, in einem ersten Abschnitt zirka zehn Künstlerinnen und Künstler zu finden, die zusammen mit interessierten Institutionen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters aus Diepholz und Umgebung Kunst- und Kulturprojekte erarbeiten.
Der Weg wird so konzipiert und verwirklicht, dass in jedem Kunstwerk der Grundgedanke der Agenda 21 zum Ausdruck kommt. Der Kultur- und Skulpturenpfad "Die Sicht" wird somit ein ganz besonderes, ein einzigartiges Kulturprojekt.

Wir möchten uns auf diesem Wege auch bei den Sponsorenbedanken, die mit ihrem Engagement diesen Skulpturenpfad erst ermöglicht haben. An dieser Stelle möchten wir ihnen auch die Gelegenheit geben sich auf den Web-Seiten der Künstler, die sich beworben haben über deren bisheriges Schaffen zu informieren.



Landschaftsverband Weser-Hunte e.V.

Gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen

und der VR Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland

Wichtige Informationen für interessierte Künstler:

Unter dem Link Downloads sind die Informationen und auch die Bewerbungsunterlagen zum Download bereitgestellt.

Unter Aktuell werden die Unterlagen zur Ausschreibung für den zweiten Abschnitts des Skulpturenpfades zum download ebenfalls bereitgestellt.